Lernarena Rechnitz
Nachhaltige Bildungsmaßnahmen für den Naturpark Geschriebenstein - ein Pilotprojekt von YourALps
Das Faludital mit dem Rechnitzbach und dem Stausee als Experimentierfeld
Die bewaldeten Steilhänge, der Wildbach, seine Vegetation und Geschichte sind prädestiniert für ein Forschungslabor der NMS Rechnitz. Das Einzugsgebiet in diesem bergigen Eichen- Buchen Mischwald, mit dem geschiebeführenden Wildbach und der Mühle ist Schauplatz für mathematische Berechnungen, botanische, geologische und naturwissenschaftliche Aufbereitungen. Mittels sinnstiftender Arbeiten und erlebnispädagogischer Übungen rücken die Naturgefahren, der Hochwasserschutz und der Klimawandel in den Fokus. Aufgabenstellungen und handwerkliche Umsetzungen betreffen die Unterrichtsfächer Biologie, Geologie, Geographie und Mathematik. Das Pilotprojekt soll auch Hilfestellung für einen fächerübergreifenden und handlungsorientierten Unterricht der Klasse in der Natur geben. Gemeinsam mit den SchülerInnen und PädagogInnen sollen Schlüsselfragen für einen Unterricht in der Natur erarbeitet werden.- Rechnitz
- Mai 2018
Barrierefreies Naturerlebnis Rosalia Kogelberg
Auf einem Rundweg, der die landschaftlich schönsten Seiten des Bezirkes Mattersburg und die Naturparkgemeinden unter dem Zeichen der Eule miteinander verbindet, wurden elf Erlebnisstationen aufbereitet.
Die Stationen bei den Naturerlebnissen (Teichwiesen und Kirschäcker) entlang des Eulenweges präsentieren sich den Wanderern barrierefrei. Sie wurden in Zusammenarbeit mit Invalidenverband (ÖZIV), Blindenverein, Versehrtenverband, Verkehrsplaner, Tischler und dem Tourismusverein gebaut.
Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, können mit dem Rollstuhl oder Rollator diese Erlebnisstationen genauso mühelos erkunden wie Familien mit Kinderwagen. Die Übersichtstafeln machen Angaben zum Wege-Untergrund und zu Steigungen. Speziell angepasste Sitzgelegenheiten sowie höhenverstellbare und bewegliche Elemente erleichtern den Aufenthalt an diesen Stationen. Ein taktiles Leitsystem unterstützt Menschen mit Sehbehinderung bei der Orientierung vor Ort, Stationstafeln mit Informationen in Brailleschrift vermitteln Wissenswertes zu Natur und Landschaft und auch die barrierefreie Website liefert wichtige Hinweise zu den Stationen.
- Naturpark Kogelberg
- 2013-2015
E-Bike Touren
Die touristische Entwicklung des Südburgenlandes in Richtung „E-Bike Paradies“ eröffnet die Möglichkeit über die Zusammenarbeit mit diversen Tourismusanbietern, Radtouren über den Verein anzubieten. Den Leuten beim Radeln und an besonderen Aussichtspunkten die vielen Kräfte und Strukturen einer Landschaft näherbringen und ein Verständnis für das Gehen und Werden der Formen und Farben einer Landschaft zu erleben, ist die Aufgabenstellung der Radtour – eine Interaktion mit Landschaften. Wir bieten über Foxtours Ochsenhofer und Heurigenstadl Ehrenhöfer die E- Bike Touren an.
- Südburgenland u. angrenzende Landesteile/Staaten
- 2019 - lfd
Klassenzimmer Baumhaus
Die Kinder entwarfen ein wagemutiges Baumhaus rund um den Nussbaum. Es wurden dabei auch Größen und Dimensionen besprochen und bildlich festgehalten. Zusammen mit Dipl. Päd. DI Hans Peter Killingseder und Herrn Pichler Johannes wurde ihr Entwurf verfeinert und gemäß den Sicherheitsregeln konzipiert. In diesem Baumhaus sollte es möglich sein, für jeweils eine Klasse den Unterricht in der Natur, in unserem Fall „in einem Nussbaum“, zu gewährleisten.
Eine zusätzliche Herausforderung war es, die Organisation rund um den Bau des Baumhauses zu gestalten, da die Kinder mit ihren Vätern und Großvätern involviert waren.
DAS BAUMHAUS:
Es wurde der einzige Baum im Schulgarten, ein Nussbaum, in das Klassenzimmer integriert, um einen wichtigen Gestaltungspunkt zu schaffen. Ein weiterer Baum, ein Kirschbaum, wurde aus Herrn Pichlers Garten entfernt und im Baumhaus als Teil der Konstruktion verwendet. Das Baumhaus enthält auch Kletterelemente und wurde auf ein Podest gesetzt, um Schutz vor Witterung und Sonne zu bieten. So entstand ein "Klassenzimmer im Baum." Der Bau des Baumhauses förderte den Teamgeist, den Schaffensprozess und das gemeinsame Erreichen von Zielen. Das zukünftige Lernen und Lehren erhält in dieser Umgebung eine besondere Bedeutung für alle Beteiligten. Das Projekt schuf eine Zusammenarbeit zwischen den Schülerinnen und Schülern und der Gemeinde und ließ gleichzeitig etwas Greifbares und Dauerhaftes entstehen, das über die Grenzen der Gemeinde hinausgeht. Bei den Jugendlichen entwickelte sich nicht nur fachliches Wissen, sondern auch eine stärkere Verbundenheit und Verantwortung für ihre Lebensumgebung.Technisches:
Die Konstruktionshölzer bestehen aus 16/12 Lärchenholz, das längs und quer verschraubt wurde. Das Tragwerk besteht aus Akazie, einem sehr harten und dauerhaften Holz, das in konstruktiven Dreiecken angeordnet ist. Der entrindete Kirschbaum und der bestehende Nussbaum wurden ebenfalls als Teil des Tragwerks eingebunden. Die Bodendielen bestehen aus 32 mm dickem Lärchenholz. Die Höhe des Geländers beträgt 113 cm und besteht aus Fichte Vollholz und VSG Glaselementen.AUFGEPASST – BIS ZUR HÄLFTE DER BAUSUMME WURDE EINGESPART
Durch die größtmögliche Einbindung aller Akteur:innen – Schüler:innen, Lehrkräfte und Eltern, Professionisten – um die vorhandenen Kompetenzen und Potenziale zu bündeln, konnte im Vergleich mit konventionell durchgeführten Baumaßnahmen bis zu einem Drittel der Bausumme eingespart werden. Und falls alle möglichen Förderungen von Seiten der Bundesministerien ausgeschöpft werden, entsprechen sie etwa der Hälfte der Bausumme. In diesem Fall konnten alle möglichen Kanäle genutzt werden und das Klassenzimmer Baumhaus kostengünstig erbaut werden.- Grafendorf
- Schuljahr 2013/2014
Lebenswart
„Lebenswart“ – der Erlebnisweg in der Wart
Die Bezirkshauptstadt Oberwart und die umliegenden Gemeinden Unterwart und Rotenturm haben einige kulturelle und geschichtliche Highlights, wie Arkadenhäuser, Kirchen, Friedhöfe, … zu bieten. Auch Erholungsgebiete, wie die Pinka, die Fischteiche in Rotenturm, aber auch Heurige und Gaststätten, werden von FreizeitsportlerInnen, Wanderern, Familien, Kurgästen, … gerne aufgesucht. Diese Orte wurden durch Schautaufeln mit geschichtlichen Hintergründen aufgewertet. Außerdem ist jede Schautafel in drei Sprachen, österreichisch, ungarisch und kroatisch, gestaltet. Die einzelnen Schautafeln sind durch gut ausgewiesene Wander- oder Radwege miteinander verbunden.Zielsetzung:
- Oberwart, Unterwart, Rotenturm
- 2012
Jakobikirtag
Der Jakobikirtag hat sich in früheren Zeiten hervorgehoben, da er der Größte Markt in der Umgebung und sehr gut besucht war. Er weckt starke Erinnerungen bei den älteren Menschen, da musiziert, getanzt und kommuniziert wurde. Man konnte Gegenstände des täglichen Lebens und Kulinarisches, das nicht alltäglich war, kaufen. Den Sinn dieses gesellschaftlichen Zusammentreffens will das Projekt „Jakobikirtag“ wieder beleben, Platz für Unterhaltung und Austausch ohne sich in die Hand kommerzieller Interessen zu begeben, ein interaktives Kulturleben.
Die Kinder und Jugendlichen der NMS Markt Allhau interviewten Leute, die sich noch an den „alten“ Jakobikirtag erinnern können. Aus diesen Erinnerungen entwickelten sie den „neuen“ Jakobikirtag:
Sie bauten Standeln aus Holz und Stoff, alte Spiele und Musik von dazumal wurden vorbereitet und gespielt, ein Tanzboden wurde gebaut, außerdem eine russische Kegelbahn.
Das absolute Highlight - das Feiern des Jakobikirtags:
Der Jakobikirtag war sehr gut besucht. Die Besucherinnen und Besucher nutzten das Angebot intensiv.
Bei dem Gewinnspiel des Elternvereins wurden rund € 5.000 an Gewinn generiert. Das Geld wurde für Bildungsaktionen für die Schüler:innen verwendet.
- Markt Allhau
- 2012